[Kurzrezension] Du wolltest es doch – Louise O’Neill

Nov
04
Du wolltest es doch Book Cover Louise O'Neill
Du wolltest es doch
Carlsen
25. Juli 2018
368
Asking For It
Katarina Ganslandt
Buch!

Klappentext
Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?
Meinung
Es ist nun schon eine ganze Zeit her, dass ich dieses Buch beendet habe und dennoch spukt es mir weiterhin im Kopf herum. Nicht viele Bücher schaffen es, mich so nachhaltig zu beeindrucken, wie dieses hier. Es war beeindruckend, wie dicht Lousie O’Neill schreibt. Sie hat es geschafft, dass ich Emma zuerst aus tiefstem Herzen verachtet habe. Am Anfang des Buches ist sie das typische Klischee eines verwöhnten, egozentrischen, hinterhältigen und extrem oberflächlichen Mädchens. Sie ist nur darauf bedacht, was andere von ihr denken, wie sie aussieht und will dabei immer besser, hübscher und beliebter sein als ihre Freundinnen. Genau die Art von Protagonistin also, die eigentlich niemand haben will und gerade das hat dieses Buch so besonders gemacht. Denn hätten alle Leser Emma sofort ins Herz geschlossen, weil sie eine freundliche, ausgeglichene und liebenswürdige Person war, so hätte das Buch nicht die gleiche Wirkung gehabt. Denn gerade weil ich Emma so fürchterlich gefunden habe, war ich umso entsetzter über das, was ihr passierte und vor allem auch, was das mit mir machte. Der zweite Teil des Buches hat mich schockiert und die Autorin hat es geschafft, dass ich Emma einfach nur in Arm nehmen wollte und die eine Person sein wollte, die sich nicht lustig macht, die für sie da ist und ihr glaubt, wenn es “Freunde” und Eltern schon nicht tun.

Der eindringliche Schreibstil hat mich immer tiefer und tiefer in das Buch gezogen. Durch viele Wiederholungen (und Einschübe in Klammern) wird es immer beklemmender bis zum Schluss, der wohl leider die Realität eher widerspiegelt als es jedes Happy End gekonnt hätte.
Es ist unglaublich, was Emma erleben musste. Und noch unglaublicher, dass sie nur eine von vielen ist.

Lieblingszitate

Zusammen mit den anderen beiden hüpfe ich auf und ab, höher und immer höher, lege den Kopf in den Nacken und wünschte, ich könnte mitten in den tiefschwarzen Himmel hineinspringen und die Sterne schlucken.
Seite 51 (laut E-Reader)

Ich schaue Paul noch mal genauer an. Irgendwie kommt er mir auf einmal begehrenswerter vor als vorher, als wäre der Neid der anderen so etwas wie ein besonders schmeichelhafter Instagram-Filter.
Seite 67 (laut E-Reader)

Ein Wagen schießt raketenschnell auf mich zu, aber ich rühre mich nicht von der Stelle, sondern warte auf den harten Aufprall. Warte darauf, darauf, dass er in mich hineinkracht wie ein gebrochenes Versprechen.
Seite 93 (laut E-Reader)

Die Knochen meines Skeletts ordnen sich neu, bilden einen Käfig um mein Herz und drücken alle Luft aus meinen Lungen.
Seite 105 (laut E-Reader)

Fazit

Ein extrem wichtiges, schockierendes und eindringliches Buch, das mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Buchwolke

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Facebook-Seite von Louise O’ Neill

 

Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

 

[Rezension] Das Ende ist erst der Anfang – Chandler Baker

Jul
24
Das Ende ist erst der Anfang Book Cover Chandler Baker
Das Ende ist erst der Anfang
Thienemann
17.07.2018
400
This is not the End
Gerda Bean
Buch!

Klappentext

In 23 Tagen wird Lake 18. Dann hat sie die Chance, genau einen Menschen von den Toten auferstehen zu lassen. Ihr behinderter Bruder wäre nach der Auferstehung wieder gesund und sollte Lakes erste Wahl sein. Doch gerade sind ihre beste Freundin und ihr Freund bei einem Unfall ums Leben gekommen. Für wen soll sie sich entscheiden? Ist es überhaupt richtig, Gott zu spielen und über Leben und Tod zu bestimmen? Lake steckt in einem Dilemma, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt …

Meinung

Was für ein Buch! Es kommt so unscheinbar daher, mit diesem schlichtem schwarz-weißen Cover. Doch zwischen den Seiten des Covers explodiert es förmlich mit großartigen Charakteren, Gefühlen und einem Schreibstil, der mich von der ersten Seite an sogartig in das Buch gezogen hat. Ich bin verliebt in dieses Buch und habe definitiv ein neues Lieblingsbuch gefunden!

Die Welt, in der Protagonistin Lake lebt, ist mehr oder weniger eine alternative Realität. Letztendlich ist ihre Welt genauso wie unsere, mit Ausnahme der Tatsache, dass jeder Mensch an seinem 18. Geburtstag die Chance hat, jemanden von den Toten aufzuerwecken. Lake, die fast 18 ist, hat diese Tatsache immer im Hinterkopf, haben ihre Eltern doch schon vor langem beschlossen, dass ihre Wahl auf ihren Bruder Matt fallen soll, der nach einem Sturz von einem Baum im Rollstuhl sitzt und durch die Resourrection wieder laufen könnte. Dafür müsste er vorher sterben und könnte dann von ihr wiedererweckt werden. Dieses wäre jetzt erstmal gar nicht so ein großes Problem, doch nur wenige Wochen vor ihrem 18. Geburtstag haben ihr Freund Will, ihre beste Freundin Penny und Lake einen Autounfall, bei dem Will und Penny sterben. Was nun? Und das ist die Frage, der in diesem Buch großartig und das ohne Kitsch und Pathos auf den Grund gegangen wird. Denn denkt doch selbst mal darüber nach… wie würdet ihr Euch entscheiden? Für den Bruder, der zwar im Rollstuhl sitzt, aber immerhin noch lebt? Für euren Freund? Für eure beste Freundin? Könntet ihr Euch überhaupt für jemanden entscheiden? Eine unmögliche Wahl, oder?

Lake steht genau vor diesem Problem. Und ihre Zerrissenheit und Verzweiflung war auf jeder einzelnen Seite spürbar. Es wäre ja schon schlimm genug, dass sie mit dem Tod von Will und Penny klar kommen muss, doch diese Entscheidung, die sie plötzlich treffen muss, ist einfach zu viel für einen einzelnen Menschen. Denn abgesehen von dem Druck, den sie sich selbst macht, bekommt sie Druck von ihren Eltern, die wollen, dass sie ihre Resourrection-Möglichkeit für ihren Bruder benutzt, aber auch von den Eltern von Will und Penny, die sie ebenfalls dazu drängen wollen, sich für ihr Kind zu entscheiden. Dieser Druck war so plastisch und fühlbar, dass selbst ich mich beim Lesen eingeengt gefühlt habe. Denn wirklich: wie soll Lake sich denn da entscheiden? Sie liebt alle drei, es ist eine grausame Entscheidung.

Und gerade weil sie mit all dem umgehen muss, hat mir Lake als Charakter so extrem gut gefallen. Sie ist stark, schwach, sie liebt und hasst, sie ist zerrissen und doch ganz. Chandler Baker hat es geschafft, Lake so menschlich und nachvollziehbar zu machen, dass ich das Gefühl hatte, sie schon lange zu kennen. Das habe ich schon lange nicht mehr gehabt, dass ich diese unmittelbare Verbindung zu einem Buchcharakter empfinde. Lake ist einfach großartig und ich habe mit ihr geweint, gelacht, gelitten und gehofft.
Sehr gut gefallen hat mir da auch ihre Beziehung zu ihrem Bruder Matt. Vor seinem Sturz vom Baum waren sie ein Herz und eine Seele, doch seitdem lässt er sie nicht mehr an sich heran. Wenn auch nie aus seiner Sicht erzählt wurde, so wird doch deutlich, wie sehr er leidet. Nicht nur unter der Tatsache, dass er vom Hals an kein Gefühl mehr hat, sondern auch unter den Schmerzen und ganz einfach unter der Tatsache, dass sein Leben sich auf ein Minimum im Vergleich zu vorher reduziert hat. Durch diese Umstände ist Matt so extrem negativ und gemein anderen Menschen, besonders aber Lake gegenüber, dass ich ihn manchmal gerne gegen die Wand geklatscht hätte. Die Autorin hat zwischendurch auch gut dargestellt, welche Probleme Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft haben. Da wird schon der Ausflug zu einem Restaurant zu einer logistischen Meisterleistung. Aber auch die Verzweiflung von Matt über seine Situation wurde sehr überzeugend beschrieben. Sehr gut hat mir gefallen, dass die Beiden zwischendurch trotzdem immer wieder eine Verbindung zwischen einander herstellen.
Aber auch die anderen Charaktere, wie ihr Freund Will, ihre beste Freundin Penny oder auch Ringo, den sie bei ihrer Therapeutin kennen lernt, haben mich überzeugt. Sie alle sind eigene Persönlichkeiten, die ihre Eigenarten haben und dadurch besonders werden. Ich hatte nach der Lektüre das Gefühl, sie alle zu kennen und gerade deswegen war Lakes Zerrissenheit wegen ihrer nahenden Entscheidung zu greifbar.

Der Schreibstil ist einfach nur großartig. Fast schon poetisch. Ich war von der ersten Seite an komplett gebannt und begeistert.
Doch nicht nur wie sie schreibt, sondern auch was sie schriebt hat mir gefallen. So sind zum Beispiel die Kapitel mehr oder weniger ein Countdown. Die Tage vom Unfall bis zu Lakes Geburtstag werden heruntergezählt. Zwischendurch werden Kapitel aus der Vergangenheit eingestreut, die erklären, wie Lake Will und Penny kennengelernt hat und wie sich ihre ganz besondere Freundschaft entwickelt hat. Aber auch Matt wird in den Rückblenden transparenter und greifbarer.
Mir hat es auch sehr gut gefallen, wie viele unvorhergesehene Wendungen es gab. Ich habe eigentlich nichts davon kommen sehen und gerade das ist großartig. Es gibt doch nichts besseres, als wenn man als Leser wirklich überrascht und mitgenommen wird. Und das hat dieses Buch von der ersten bis zur (viel zu schnell kommenden) letzten Seite geschafft. Ein kleines Juwel, das sich mehreren schwierigen Themen annimmt und das ich jedem nur empfehlen kann!

Lieblingszitate

Sein Rückrat zersplitterte wie dünnes Eis unter einem Fußtritt, Eis, dass sich wie spinnwebartige Adern verzweigte, die die Welt zerbrachen – in ein Vorher und ein Nachher.
Seite 10 (laut E-Reader)

Der Wunsch, Will zu sehen, ist überwältigend. Die Tatsache, dass er tot ist, ist irgendwie nebensächlich, aber dies meinen Eltern zu erklären, würde mehr Worte verlangen, als ich in mir habe.
Seite 31 (laut E-Reader)

So, wie ich es formuliert habe, klingt es endgültig. Wie der Punkt am Ende eines Satzes am Ende eines Absatzes am Ende einer Seite am Ende eines Romans.
Seite 72 (laut E-Reader)

Sobald wir draußen sind, schaue ich hoch zum Himmel, auf diese leere blaue Fläche, und habe das Gefühl, dass sie uns wie eine Zimmerdecke in Grenzen hält.
Seite 240 (laut E-Reader)

Fazit

Mein absolutes Highlight dieses Jahr und überhaupt! Ein einfach nur großartiges Buch!

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Leseprobe
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Vielen Dank an den Thienemann-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

 

[Rezension] Miss Gladys und ihr Astronaut – David M. Barnett

Jul
08
Miss Gladys und ihr Astronaut Book Cover David M. Barnett
Miss Gladys und ihr Astronaut
Ullstein
28.05.2018
416
Calling Major Tom
Wibke Kuhn
Buch!

Klappentext

Die Geschichte einer unglaublichen Freundschaft!
Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan …

Meinung
Dieses Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, manchmal auch beides gleichzeitig. Gladys und ihre Familie, genauso wie den grantigen Tom Major muss man einfach ins Herz schließen. Die Grundidee dieses Romans ist jetzt erstmal nichts Neues: Grantiger Mann, der mit der Welt an sich nicht mehr viel zu tun haben will, lernt Familie in Not kennen. Was es aber besonders macht, ist das Setting. Wir reden hier immerhin von einem Astronauten im Raumschiff auf dem Weg zum Mars! Und alleine schon diese Idee macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Gepaart mit einem trocken-ironischen Schreibstil und wunderbaren Einfällen, ist dieses Buch ein ganz besonderes Lieblingsstück von mir geworden.
Gladys und ihre Enkel James und Ellie haben es nicht leicht. Die Mutter von James und Ellie ist tot, der Vater im Gefängnis und Gladys wird langsam dement.
Das darf aber auf keinen Fall jemand mitbekommen, denn Gladys hat offiziell das Sorgerecht und was passieren würde, würde jemand herausbekommt, wie es um sie steht, will sich niemand ausmalen.
Doch nicht nur das ist das Problem, sondern auch die drohende Obdachlosigkeit, weil die Miete seit langem nicht bezahlt wurde.
Durch einen Zufall lernt Gladys dann Major Tom kennen, der gerade auf dem Weg zum Mars ist und das Schicksal nimmt zum Brüllen komisch und zum Schluchzen traurig seinen Lauf.

Besonders an diesem Buch haben mir die Charaktere gefallen. Ich habe ausnahmslos alle ins Herz geschlossen, weil jeder so liebevoll und individuell beschrieben wurde.
Die Kapitel werden abwechselnd aus den Perspektiven der 4 Protagonisten erzählt. Somit hat man wirklich die Chance, jeden kennenzulernen.
Besonders hat mir Ellie gefallen. Mit ihren 15 Jahren hat sie die Verantwortung für James, für Gladys und sorgt mit 3 Jobs noch dafür, dass Geld nach Hause kommt. Ich finde es großartig, wie sie mit dieser Situation umgeht. Doch was anfangs noch gut klappt, wird mit der Zeit immer schwerer und dieser Konflikt in ihr, der sich immer weiter aufbaut, bis sie irgendwann explodiert, ist einfach nur großartig beschrieben und absolut nachvollziehbar. Ich habe jede Seite mit Ellie mitgelitten und gefiebert.
Trotz seiner ruppigen und sehr unfreundlichen Art habe ich auch Tom direkt ins Herz geschlossen. Menschen findet er doof und lässt das auch jeden wissen. Dabei entstehen besonders am Anfang extrem lustige Situationen. Doch sobald man ihn besser kennenlernt und herausbekommt, wieso er ist, wie er ist, wird er gleich noch liebenswerter. Seine emotionale Entwicklung und die Einsichten, die er gewinnt, sind toll beschrieben.
Doch auch James hat mir gut gefallen. Trotz seiner kindlichen Naivität ist er nicht dumm und weiß sehr wohl, was auf dem Spiel steht. Der Autor hat es sehr gut hinbekommen, jedem Charakter etwas ganz besonderes zu geben und alle absolut glaubwürdig zu beschreiben.

Besonders gut hat mir gefallen, wie letztendlich jeder jedem hilft, ob nun beabsichtigt oder nicht. Tom braucht Gladys, James und Ellie, genauso wie die drei Tom brauchen. Sie sind gegenseitig sowas wie das Licht am Ende des Tunnels und es hat mich zutiefst berührt herauszufinden, ob letztendlich alles gut wird oder ob alles in sich zusammenbricht.

Fazit

Ein wunderbares Buch, das mich mehr als einmal laut auflachen und 2 Seiten später hat schluchzen lassen. Großartig erzählt und unbedingt lesenswert!

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Vielen Dank an den Ullstein-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

 

[Kurzrezension] Begin again – Mona Kasten

Jun
23
Begin again Book Cover Mona Kasten
Begin again
LYX
14.10.2016
484
Buch!

Klappentext
Er stellt die Regeln auf –
sie bricht jede einzelne davon.
Noch einmal ganz von vorne beginnen – das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen
Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv – mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie
sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter
Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren …
Meinung

Bücher von Mona Kasten sind eigentlich immer ein Garant für einen wunderbaren Schreibstil, einen tollen Plot und Charaktere, mit denen man von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebert. Genauso war es auch wieder bei diesem Buch. Allie habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ich finde es beeindruckend, wie sie mit ihrem Schicksal und ihrem Leben umgeht und wie sie alles meistert. Auch Kaden, trotz Kotzbrockigheit, hatte von Anfang an etwas ganz Besonders an sich. Man merkt, dass da mehr hinter seiner harten Schale ist, hinter der er sich versteckt. Beide haben also ihr Päckchen zu tragen und als sie dann als WG-Partner in einer Wohnung landen ist klar, dass das an Beiden nicht spurlos vorbeigehen kann. Die Annäherung der Beiden hat die Autorin großartig beschrieben. Besonders die Dialoge zwischen den Allie und Kaden waren extrem schlagfertig und lustig. Doch auch die ernsten Töne, die dieses Buch anschlägt, waren überzeugend. Ein rundum überzeugendes Buch mit einer wunderschönen Liebesgeschichte.

Lieblingszitat
Ich konnte nicht antworten. Die Worte waren verschwunden.
Seite 66 (laut E-Reader)
Fazit

Allie und Kayden, Kayden und Allie… Die Beiden sind einfach ein Traumpaar und haben dieses Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht!

Buchwolke

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Vielen Dank an den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.