[Rezension] Tell me three things – Julie Buxbaum

Jul
19
2018
Tell me three things Book Cover Julie Buxbaum
Tell me three things
one
29.06.2018
396
Tell me three things
Anja Malich
Buch!

Klappentext

An ihrem ersten Tag an der neuen Highschool geht für Jessie Holmes einfach alles schief. Und dabei ist ihr Leben gerade sowieso schon kompliziert genug. Da bekommt sie eine anonyme E-Mail mit Ratschlägen, wie sie den Schulalltag überstehen kann. Sie hat zwar keine Ahnung, wer dahintersteckt, aber trotzdem beschließt sie, die Tipps zu befolgen. Und Nachricht für Nachricht verliebt sie sich mehr in den Absender. Doch wer ist der Unbekannte, der ihr Herz immer wilder schlagen lässt?

Meinung
An: Jessie A. Holmes (jesster567@gmail.com)
Von MyBookChaos (email@internet.de)
Betreff: Eure Geschichte
Ach Jessie… ich habe gerade Eure Geschichte zu Ende gelesen und bin ganz hin und weg! Das fängt ja schon beim Cover an! Perfekter könnte es gar nicht zur Geschichte passen. (Hunger auf Waffeln hatte ich übrigens ständig beim Lesen!) Da bin ich auch froh, dass der Titel von der englischen Version übernommen wurde, denn “Tell me three things” klingt doch viel besser als der ursprüngliche deutsche Titel “Absender: Glück”. Ich konnte Deine anfängliche Verzweiflung sehr gut nachvollziehen. Da vermisst Du nicht nur Deine verstorbene Mutter, sondern musst auch noch damit klar kommen, dass Dein Vater eine andere Frau geheiratet hat und ihr nun von Chicago nach Los Angeles ziehen musstet. Eurer Beziehung hatte das alles andere als gut getan und dementsprechend ist Euer Vater-Tochter-Verhältnis extrem unterkühlt. Das ist eine Menge auf einmal und da fängt ja die Geschichte erst an!
Denn plötzlich bekommst Du Mails von jemandem, der sich Somebody/Nobody nennt und der ganz genau weiß, wer Du bist. Diese Mail haben mir am allerbesten an der ganzen Geschichte gefallen! Schlagfertig habt ihr Euch die Mails um die Ohren gehauen und dabei noch (ganz Meta) eine Unterhaltung nur über die Betreffzeilen geführt. Das war extrem unterhaltsam. Du hattest allerdings sehr lange keine Idee, wer dahinter stecken könnte. Doch hast Du schnell gemerkt, dass es jemand Besonderes sein muss! Und bald schon ging es mit der Unterhaltung per Chat los.

Und damit ging dann auch bei mir das Rätselraten los? Wer kann Somebody/Nobody sein? Großartig hat mir gefallen, dass gerade am Anfang viele Jungs in die nähere Auswahl kamen, da hatte ich so überhaupt keine Ahnung, denn in Deinem neuen Leben tummelten sich plötzlich einige. Da gab es Theo (Deinen Stiefbruder), Ethan (der dauernd mit Batman-Shirt durch die Gegend läuft), Liam (den Sohn Deiner neuen Arbeitgeberin und Freund der größten Zicke an Deiner neuen Schule) und Caleb (der den Kilimandscharo bestiegen hat). Und mit allen hast Du, auf die eine oder andere Art, eine Verbindung. Und auch Du hattest zwischendurch jeden schon mal in der engeren Auswahl. Mir wurde allerdings nach und nach recht schnell klar, wer S/N ist. Da hast Du eindeutig auf dem Schlauch gestanden und das fand ich schade. Das ist auch leider der einzige (aber dafür recht große) Punkt, der mir an Eurer Geschichte nicht so gefallen hat. Du hast wirklich schon sehr Tomaten auf den Augen gehabt und manchmal kamst Du mir dadurch recht naiv vor. Denn mal ehrlich: Du musst doch gemerkt haben, wer es ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so total an Dir vorbeigegangen ist. Für mich war das zwischendurch schon manchmal nervig und wirkte so, als ob Eure Geschichte mit Absicht in die Länge gezogen werden sollte. Da hätte ich Dir gerne, wie jetzt, eine Mail geschrieben, um Dich auf den richtigen Weg zu schubsen.

Richtig gut hat mir allerdings gefallen, wie schnell und innig Du Dich mit Dri und Agnes angefreundet hast! Und erinnerst Du Dich noch? Ohne den Hineis von S/N, hättet ihr Euch wahrscheinlich gar nicht gefunden. Eure Freundschaft hat sich einfach nur richtig und total natürlich angefühlt und ich glaube, dass sich jeder solche Freunde wünscht. Besonders in den Momenten, in denen Gem, Liams Freundin, nichts besseres zu tun hatte, als Dich zu mobben. Und sie hat ja wirklich von der ersten Minute an, keine Möglichkeit auszulassen, um Dich zu verletzen. Ich habe wirklich mit Dir mitgelitten, freue mich aber umso mehr, dass Du Dri und Agnes als Unterstützung hattest. Das ist auch einer der Punkte, der mir so gut gefallen hat. Es wurde nämlich nicht nur erzählt, wie die Geschichte zwischen S/N und Dir verläuft. Es geht noch um viel mehr. Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen, das plötzliche komplette Ändern der Lebensumstände, Mobbing, familiäre Probleme… Und das alles wurde so gut erzählt, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Ich war also voll mit dabei bei Dir und Deinem neuen Leben in Los Angeles.

Weißt Du aber auch, was mein absolutes Highlight war? Eure 3 Dinge. 3 Dinge, die der andere nicht über Euch weiß. Fast jede Mail und später fast jeden Chat habt ihr damit begonnen und es machte sehr viel Spaß, diese zu lesen.
Und deswegen bekommst Du hier jetzt meine 3 Dinge:
1. Ich hatte vorher keine Ahnung, was “waffeln” bedeutet, werde es jetzt aber nie mehr vergessen! (Vielleicht weil ich es selbst so gern mache ;) )
2. Ich würde extrem gerne E-Mail-Betreff-Meta-Unterhaltungen führen
3. Ich werde definitiv mehr von Julie Buxbaum lesen

Liebe Grüße und alles Gute für Dich und S/N!
MyBookChaos

Fazit

Dieses Buch liest sich in einem Rutsch weg und hat mich wunderbar unterhalten!

Buchwolke

 

Links

Autorenseite bei Luebbe
Facebook-Seite von Julie Buxbaum
Homepage von Julie Buxbaum

 

 

Vielen Dank an den Luebbe-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

 



2 Kommentare zu [Rezension] Tell me three things – Julie Buxbaum

  1. Hallo und guten Tag,

    nette Unterhaltung, die da geführt wurde und auch vom Inhalt kommt es interessant rüber.
    Aber trotzdem stört mich das der Titel einfach aus dem Englischen übernommen wurde.

    Entschuldigung ist halt meine persönliche Einstellung dazu…LG..Karin…

  2. Hallo Karin :)
    Das ist ja kein Grund, sich zu entschuldigen! Ist halt einfach Geschmackssache und wenn es Dir nicht gefällt, dann ist das ja Dein gutes Recht :)
    Ich finde es hingegen besser, wenn der Originaltitel benutzt wird. Leider ist es oft so, dass der deutsche Titel überhaupt nichts mehr mit dem Original zu tun hat und somit auch oft einiges an Anspielungen verloren geht, die sich später im Buch wiederfinden. Da gefällt es mir besser, wenn das Gesamtpaket bestehen bleibt, denn ich finde die Titel total wichtig.

    Liebe Grüße und Danke für Deinen Kommentar :)
    Elke

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