[Kurzrezension] Museum of Heartbreak – Meg Leder

Jun
25
2018
Museum of Heartbreak Book Cover Meg Leder
Museum of Heartbreak
cbj
25.07.2016
320
Museum of Heartbreak
Henriette Zeltner
Buch

Klappentext

Eine Gebrauchsanleitung in Sachen Liebe sollte wirklich endlich mal jemand schreiben!, findet die 16-jährige Penelope, als sie mit Karacho in ihre erste große Liebesgeschichte reinrauscht und, ohne über Los zu gehen, erst wieder an der Abfahrt »Herzensleid« zum Stehen kommt. Darauf bereitet einen wirklich keiner vor, weder Eltern noch Lehrer noch sonst wer von den angeblich so Erwachsenen. Genau betrachtet haben die nämlich auch kein Patentrezept in Sachen Liebe parat. Also beschließt Penelope, selbst dieses Buch zu schreiben, die Geschichte ihrer großen Liebe und deren Scheitern, entlang an all den kleinen Erinnerungsstücken, die sich durch Penelopes Liebesleben ziehen: vom ersten Händchenhalten im Kindergarten über den ersten kumpelig-peinlichen Kuss mit 11, bis hin zum ultimativen Date mit Mr Right.

Meinung

Die Idee das Buches finde ich großartig und sie wurde von der Autorin auch gut umgesetzt. Man merkt allerdings, dass das Buch eher für das jüngere Publikum geschrieben ist, was meiner Leselaune aber keinen Abbruch tat. Penelope als Charakter hat mir gut gefallen, auch wenn sie an einigen Stellen schon sehr naiv war. Eph und Audrey, ihre beiden besten Freunde, hingegen haben mir am Besten gefallen. Besonders Eph habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil ist wunderbar und zwischenzeitlich auch sehr lustig. Es hat mir sehr gut gefallen, wie Meg Leder bestimmte Dinge beschrieben hat (siehe auch die beiden Zitate). Ihr flüssiger und unterhaltender Schreibstil hat es mir sehr einfach gemacht, in das Buch zu finden (auch wenn der Beginn mit den Dinosauriern doch recht seltsam war).
Gut gefallen haben mir auch die vielen Anspielungen. Ich mag es nicht, wenn in Büchern Dinge nicht beim Namen genannt werden. Wenn da aus den Spice Girls die Gewürzmädchen werden oder Nutella mal schnell zur Nuss-Nougat-Creme, würde ich am liebsten gleich aufhören zu lesen. Das ist in diesem Buch aber zum Glück nicht der Fall. Da gibt es Anspielungen auf Buffy, Twin Peaks, Penelope liebt KitKat Dark und so weiter. Das hat mir sehr gut gefallen, denn das bringt mich tiefer in die Welt des Buches.
Dennoch hat mir letztendlich das Besondere an diesem Buch gefehlt. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, jedoch hatte ich mir letztendlich mehr erwartet.

Lieblingszitate

Ich besaß 8 linke Füße – ich war wahrlich ein Oktopus der gehemmten Bewegung, wenn Musik erklang.
Seite 39

Jede Nervenbahn in meinem Körper war ein Sonnensystem mit Sternen, Explosionen, Licht und leuchtenden Monden.
Seite 111

Fazit

“Museum of Heartbreak” ist ein kurzweiliges Buch, das mich zwar unterhalten hat, aber nicht ganz überzeugen konnte.

Buchwolke

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Vielen Dank an den cbj-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

 



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