[Kurzrezension] Die einzige Art, Spaghetti zu essen – Nicole Brausendorf

Jun
25
2018
Die einzige Art, Spaghetti zu essen Book Cover Nicole Brausendorf
Die einzige Art, Spaghetti zu essen
Ullstein
12.08.2016
480
Netflix

Klappentext

Als die siebzehnjährige Liv mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt an der Elbe zieht und eigentlich nichts als Einöde erwartet, kommt alles Schlag auf Schlag: Ihre neue Freundin Nessie wird ungewollt schwanger, und der Bad Boy Felix verliebt sich Hals über Kopf in sie. Er kutschiert sie mit seinem Motorrad, wohin sie will, tut alles, um ihr zu gefallen. Doch da gibt es noch jemanden: Leo ist Keyborder einer Coverband, und seit dem ersten Live-Auftritt der Jungs will Liv nur noch in seiner Nähe sein. Leo kann nicht glauben, dass Liv ihn wirklich liebt; er ist blind. Die Anziehung zwischen den beiden ist stark, aber die Widerstände gegen ihre Liebe sind groß …

Meinung

Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Prinzipiell hat es mir gut gefallen und besonders die Anziehung zwischen Liv und Leo ist extrem gut spürbar. Man merkt, wie bei den Beiden die Funken sprühen und dass sie sich wirklich gesucht und gefunden haben, auch wenn mir die Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen den Beiden zu schnell geht. Leo war mir auch von allen Charakteren am sympatischsten. Überhaupt nicht warm geworden bin ich allerdings mit Felix. Was der in dem Ganzen sollte, habe ich nicht verstanden. Zwischen ihm und Liv gibt es keinerlei Anziehung. Da passiert nichts. deshalb verstehe ich nicht, warum Felix überhaupt in die Geschichte gebracht wurde. Er wirkt wie ein Störfaktor, der nur Mittel zum Zweck ist, damit Konflikte in dem Liv-Leo-Felix-Dreieck entstehen können und das finde ich sehr schade. Wäre hier die Beziehung zwischen Felix und Liv besser von der Autorin ausgearbeitet worden, hätte sich das Ganze auch mehr und “harmonischer” in die Geschichte eingebunden.
Weiterhin haben mir leider auch die Dialoge nicht so gut gefallen. Einige waren schon sehr eigentümlich. So würde, meiner Meinung nach, niemand in dem Alter reden. Es wirkte sehr konstruiert und teilweise viel zu hochgestochen und pathetisch.

Lieblingszitat

Endlich brachte ich ein piepsiges “Hi” über die Lippen, nachdem ich mich an einer großen Flasche Neid sattgetrunken hatte.
Seite 22 (laut E-Reader)

Fazit

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Geschichte zwischen Liv und Leo hat mir gut gefallen, der Rest drumherum leider nicht.

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Vielen Dank an den Ullstein-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Copyright des Covers und des Klappentextes liegt beim Verlag.

 



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